| Eduard von Lade - der erste "Geisenheimer" | |  | |
Die Absolventen der Geisenheimer Hochschule für Weinbau, Getränketechnologie, Gartenbau und Landschaftsarchitektur bezeichnen sich nach erfolgreichem Abschluss gerne ehrenvoll als "Geisenheimer" - www.geisenheimer.de. Der weltweite Erfolg, vor allem im Bereich Weinbau und Oenologie, der heutigen Elite-Hochschulebasiert auf den Gründungen eben dieses Eduard von Lade im Jahre 1871.
Das Buch von Professor Paul Claus „Geisenheimer Erinnerungen - Eduard von Lade und die Lehr- und Forschungsanstalt“ ist der achte Band der Reihe „Beiträge zur Kultur und Geschichte der Stadt Geisenheim“. In diesem Werk hat Prof. Claus alle verfügbaren Informationen zu Eduard von Lade, dem Gründer der damaligen „Königlich Preußische Lehranstalt für Obst und Weinbau“ und seiner Hinterlassenschaft (u.a. Villa Monrepos) zusammengetragen und gesichtet. Das lohenswerte Buch ist über die VEG-Geschäftsstelle und im örtlichen Buchhandel für 11,50 Euro erhältlich.
Am Samstagsabend referierte der frühere Direktor der Forschungsanstalt Geisenheimn unterhaltsam und mit umfassenden Wissen in einem kurzweiligen Lichtbildvortrag im grossen Hörsaal des Campus Gebäudes über den Gründer der Forschungseinrichtung Eduard von Lade und die Geschichte der weltweit bekannten Institution.
Der heutige Direktor Prof. Dr. Klaus Schaller begrüsste den erimitieren Kollegen mit herzlichen Worten und freute sich über das grosse Enganement des betagten Wissenschaftlers. Die Zuhörer im gut besuchten Hörsaal waren über die komplexen Tätigkeiten des Eduard von Lade mehrfach überrascht, der u.a. auch den Kaiser nach Geisenheim einladen konnte. Es wurden viele Zeitdokumente in bildlicher Form gezeigt.
Der Geschäftsführer der Geisenheimer Ehemaligen Vereiningung, Robert Lönarz, (VEG e.V. - 2100 Mitglieder) der die Veranstaltung organisierte, freute sich über die Einsicht vieler Zuhörer, dass ein gutes Wissen um die Vergangenheit, die Entscheidungen der Gegenwart befruchten könne.
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