Der BDO bezweckt den Zusammenschluss der Absolventen, die eine Fachhochschule bzw. deren Vorgängereinrichtung für Weinbau, Oenologie und Getränketechnik besucht haben. Da im Bundesgebiet dieses Studium allein an der Fachhochschule in Geisenheim möglich war, hat der BDO verständlicherweise Geisenheim zu seinem Sitz gewählt.
Die Ziele des BDO sind die berufliche und fachliche Förderung seiner Mitglieder und des Berufsnachwuchses. Der Bund steht in fördernder Zusammenarbeit mit den Organisationen der gesamten Wein- und Getränkewirtschaft. Er ist seit dem Jahre 1955 Mitglied des Deutschen Weinbauverbandes.
Die alljährlichen Fachtagungen des BDO, an die sich jeweils eine Mitgliederversammlung anschließt, finden seit dem Jahre 1951 ausschließlich in Geisenheim statt. Sie erstrecken sich über zwei Tage, an denen neueste Forschungsergebnisse der Fachgebiete Weinbau, Oenologie und Getränketechnik in Referaten vermittelt werden und in Kolloquien ein reger Meinungsaustausch über aktuelle Fachfragen erfolgt. Die Anwesenheit ausländischer Referenten und Gäste ist ein Beweis für das Ansehen dieser Fachtagung.
Daneben werden auch Seminare und Kurse angeboten.
Alljährlich veranstaltet der BDO für seine Mitglieder eine Exkursion in die europäischen Weinbaugebiete. Diese Informationsmöglichkeit, die durch die Zusammenarbeit mit den dort ansässigen Kollegen noch gefördert wird, ist ein wesentlicher Bestandteil im Jahresablauf.
Seit dem Jahre 1973 gibt der BDO ein eigenes Mitteilungsblatt "DER OENOLOGE" heraus, in dem neben den Verbandsmitteilungen auch Fachbeitrage, wie z.B. die Kurzfassungen der Diplomarbeiten und ausländischer Forschungsergebnisse veröffentlicht werden. Die Auflage beträgt 1.600 Stück, da auch Außenstehende daran interessiert sind. "DER OENOLOGE" erscheint alle vier Monate.
In den einzelnen Weinbaugebieten existieren regionale Gebietskreise zum fachlichen Erfahrungsaustausch der dortigen Mitglieder.
In den letzten 10 Jahren wurden zur Forschungsförderung innerhalb der Forschungsanstalt Geisenheim und anderer Institutionen ca. 40.000 Euro aufgewendet.
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